CDU informiert sich über Verbesserungsmöglichkeiten

Bei ihrer mitgliederoffenen Vorstandssitzung informierte sich der CDU-Stadtverband Esslingen a. N. über den Stand und mögliche Verbesserungsmöglichkeiten der Brennstoffverordnung in Esslingen. Für Expertise von außen hatten die Christdemokraten Schornsteinfegermeister Tim Schröder, den stellvertretenden Obermeister der Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Stuttgart, in den Vorstand eingeladen.

Sogenannte Komfort-Öfen dürfen in Esslingen grundsätzlich nur gelegentlich genutzt werden. Diese Vorgabe in der städtischen „Satzung über die beschränkte Verwendung luftverunreinigender Brennstoffe“ war beim Beschluss im Jahre 1999 sinnvoll und modern. Mittlerweile hat sich jedoch der Stand der Technik bei den Holzöfen weiterentwickelt: Es gibt Öfen, die den nachwachsenden Rohstoff Holz – häufig in Form von Pellets oder Holzhackschnitzeln – nutzen und dennoch nur in sehr begrenzen Mengen Kohlenstoffmonoxid und Feinstaub ausstoßen (die Öfen der sogenannten 2. Stufe der 1. BImSchV). Deswegen ist deren Nutzung etwa auch vom Kaminofen-Verbot beim Stuttgarter „Feinstaubalarm“ nicht betroffen.

„Zur Förderung der erneuerbaren Energien gehört auch die Förderung des nachwachsenden Brennstoffes Holz“, erklärt dazu der CDU-Vorsitzende Tim Hauser. „Daher sollte die Stadt Esslingen prüfen, ob die besonders sauberen Holzöfen nicht von den bestehenden Beschränkungen ausgenommen werden kann“.

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