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26.04.2018

Geiselbachstraße: CDU wirft Stadt Untätigkeit vor

"Zur Entlastung während der Stoßzeiten ist es zwingend, die Strecken durch die Weinberge nach Mettingen – in enger Abstimmung mit den Weingärtnern – morgens zwei Stunden bergabwärts und abends zwei Stunden bergaufwärts für den Pkw-Verkehr zu öffnen. Und wenn dafür bauliche Veränderungen wie Leitplanken oder die Befestigung von Mauern notwendig sind, dann ist das eben so.“ - Tim Hauser

Hauser: „Jede Lösung ist besser, als weiter untätig zu bleiben“

„Teile der Stadtverwaltung sind sehr gut darin, zu sagen, was alles nicht geht. Sie bemühen sich aber nicht, richtige Lösungen zu finden.“ Mit diesen Worten kritisiert der Vorsitzende der CDU Esslingen a. N., Regionalrat Tim Hauser, die ablehnenden Antworten der Stadt auf Lösungsvorschläge für eine Entlastung während der Sperrung der Geiselbachstraße.

„Schon heute, während der einseitigen Sperrung, versinkt Esslingen zur Hauptverkehrszeit im Chaos“, führt Hauser aus. „Es kann nicht sein, dass man bis zu 20 Minuten vom Bahnhof zum Neckar Forum braucht – und die Verwaltung schaut untätig zu. Wenn die Hauptzufahrtsstraße nach RSKN für 15 Monate voll gesperrt wird, wird die Situation absehbar noch schlimmer. Hier ist jede Lösung, die eine Entlastung bringt, besser, als weiter untätig zu bleiben!“ Einzellösungen für den öffentlichen Nahverkehr seien dabei nicht ausreichend. Zur Entlastung während der Stoßzeiten sei es zwingend, die Strecken durch die Weinberge nach Mettingen – in enger Abstimmung mit den Weingärtnern – beispielsweise morgens zwei Stunden bergabwärts und abends zwei Stunden bergaufwärts für den Pkw-Verkehr zu öffnen. „Und wenn dafür bauliche Veränderungen wie Leitplanken oder die Befestigung von Mauern notwendig sind, dann ist das eben so.“ Auch sei durch Bauen im Mehrschichtbetrieb sicherzustellen, dass die Belastungen so kurz wie möglich anhalten – ggf. müsse man sich auch um eine Ausnahmegenehmigung bemühen, um weiter in den Abend hinein zu bauen, so Hauser: Baulärm sei mit Sicherheit störend für die Anwohner, müsse aber auch immer mit der Belastung durch Staus abgewogen werden.

Abschließend fasst Hauser zusammen: „Das jahrelange Aufschieben von Problemen – auch bei den notwendigen Brückensanierungen – entwickelt sich immer mehr zu einem echten Standortnachteil für Esslingen – einem Standortnachteil, den der Oberbürgermeister zu verantworten hat!“

 
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